Musik und Medien
Musik und Medien in Oldenburg
Arbeitstagung 2008
Kontakt
Prof. Dr. Susanne Binas-PreisendörferTel: +49 (0) 441 - 798 2311
Fax: +49 (0) 441 - 798 4016
eMail: susanne.binas.preisendoerfer
uni-oldenburg.de
Der Studien- und Forschungsschwerpunkt "Musik und Medien" beschäftigt sich mit Fragestellungen und Problemen ästhetischer und gesellschaftlicher Auswirkungen medientechnischer Entwicklungen und Umbrüche in Geschichte und Gegenwart. Der Charakter und v.a. der kulturelle Gebrauch von Musik haben sich im Laufe der Geschichte angesichts medientechnischer Entwicklungen maßgeblich verändert. Besondere Bedeutung erlangten in diesem Zusammenhang die Aufschreibesysteme von Musik – schriftliche Notation, mechanisch-chemische Fixierung oder digitale Codierung. Sie präg(t)en in entscheidendem Maße unsere Auffassungen darüber, was Musik eigentlich ist und wie man mit ihr umgehen kann.
Aktuelles
Neue Publikation
Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer hat ihr Buch "Klänge im Zeitalter ihrer medialen Verfügbarkeit. Popmusik auf globalen Märkten und in lokalen Kontexten" im Transcript-Verlag veröffentlicht. Sie untersucht darin das Verhältnis von populärer Musik und Globalisierung, setzt sich reflektiert mit dem Konzept der World Music auseinander und betrachtet unter dem Stichwort "mediale Verfügbarkeit" die technischen und ökonomischen Bedingungen der gegenwärtigen Musikkultur. mehr
DFG-Forschungs-Netzwerk Klang in der Medienkultur / Sound in Media Culture
Das internationale Forschungs-Netzwerk Klang in der Medienkultur hat im Mai 2010 seine Arbeit aufgenommen. Es wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Susanne Binas-Preisendörfer und Thomas Schopp vertreten den Studien- und Forschungsschwerpunkt Musik und Medien des Instituts für Musik als feste Mitglieder. Das Ziel des Netzwerks besteht darin, Aspekte einer Kulturgeschichte des Klangs zu erarbeiten. Erfahrene und junge Wissenschaftler kommen zweimal jährlich in verschiedenen europäischen Städten zu Arbeitstreffen zusammen. Renommierte internationale Gastwissenschaftler ergänzen die Forscherrunde. Ein Handbuch soll die Ergebnisse des intensiven Fachdiskurses bündeln. Die Laufzeit des DFG-Netzwerks Klang in der Medienkultur beträgt drei Jahre.
Neue wissenschaftliche Reihe im Archiv der Jugendkulturen
Seit Herbst 2007 veröffentlicht der archiveigene Verlag des Archivs der Jugendkulturen e.V. eine neue wissenschaftliche Buchreihe. Dort werden jährlich zwei qualitativ herausragende Arbeiten von NachwuchswissenschaftlerInnen - Dissertationen, aber auch Diplomarbeiten - zum Fokus Jugend(kulturen) publiziert. mehr
